Jede Woche fragen wir in den Möglinger Nachrichten nach einem alten schwäbischen Wort und bringen in der nächsten Woche die Auflösung. Alle blauen Begriffe sind vertont und können angehört werden.

      [grundsätzliches]   [schwäbische Sprüche] 

hier ist eine schöne und umfassende Beschreibung unseres schwäbischen Landes

Schwäbisch-Test

!!!! hier gibt es viele schwäbische Gedichte und Geschichten  !!!!
Unsere Vorfahren haben seit Jahrhunderten schwäbisch geschwätzt und z. T. auch geschrieben. Schwäbisch gehört zu unserer Vergangenheit, es ist ein Kulturgut, das erhalten werden muss. Natürlich hat sich auch der Dialekt in den letzten 100 Jahren stark verändert. Die Aussprache war wesentlich akzentuierter, mit vielen Begriffen aus der Landwirtschaft könnte man heute nichts mehr anfangen. Die Sprache verändert sich laufend mit der gesamten Umwelt und Umgebung.  Seit dem 14.11.2002 haben wir nun über 1130 alte schwäbische Wörter in den Möglinger Nachrichten und hier auf der Homepage veröffentlicht.  Mit den Breschtleng, also Erdbeeren fing alles an. Es gibt noch aber noch mehr!
lfd Nr. Begriff Erläuterung
1151 Schwarzwurschtheisle des geit's nägschte Woch
1150 Bäpp Schwätz doch koan Bäbb raus = rede doch keinen Unsinn. Bäbb wird aber auch als Klebstoff verwendet, dann ist alles klebrich – bäbbich.
1149 Knui Das Knie heißt auf schwäbisch Knui
1148 Glotzbebbl

Augen werden oft als Glotzbebbl genannt

1147 Des bee i net gwea Das bin ich nicht gewesen – das war ich nicht
1146 rääs

Als rääs bezeichnet man einen sauren Wein oder Most

1145 des hau e dau

Wenn a‘ Schwõb sait: des hau e dau meint er: das habe ich getan (hört sich fast chinesisch an)

1144 Reaga Regen wird als Rea‘ga ausgesprochen
1143 noddla

An etwas noddla bedeutet an etwas vorsichtig wackeln

Hier sind alle Begriffe hinterlegt, bitte Anfangsbuchstaben anklicken:

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und hier hören sie die Glocken der Pankratiuskirche